Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Aegidien Osterode
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Aus der Geschichte der ev.-luth. St. Aegidienkirche

Aus der Geschichte unserer St. Aegidienkirche

Schon 724 soll Bonifatius der Sage nach an der Stelle des jetzigen Chores der St. Aegidienkirche eine Kapelle erbaut haben. Dieses ist jedoch eher unwahrscheinlich. Denn urkundlich wird sie erstmalig 1367 im Zusammenhange mit der Stiftung eines Altars erwähnt.
Doch wie kam es zur Gründung unserer Kirche?
Ihre Wurzeln sind wohl in Entstehungsgeschichte der "Stadt" Osterode zu suchen und damit zusammenhängend seinem Markt.
Zuverlässige Überlieferungen von Osterode ( hier noch ein Dorf) gibt es erst seit 1136. Ein Markt wird um 1238 erwähnt, wobei dieser Markt bereits in der Altstadt lag. Sein ursprünglicher Platz aber wird wohl bei der Jakobikirche gewesen sein. Als Grund der Verlegung werden die Kriegswirren um 1152 zwischen Heinrich dem Löwen und Albrecht dem Bären angenommen, die die alte Siedlung Osterodes um die Jakobikirche herum weitgehend zerstörten. Nun näher am Fluss gelegen, erhoffte man sich besseren Schutz gegen Angriffe von außen. Darüber hinaus nahm der neue Siedlungsplatz samt Markt zwischen den Dörfern St. Jakobi; dem Mariendorf und unterhalb der Burg dem Dorf St. Johannis eine günstige Mittellage ein.
Schnell drohte so der alte Siedlungsplatz mit der Kirche St. Mariae/Jakobi zu veröden. Die Herzöge versuchten deshalb, dem entgegenzuwirken, was schließlich zur Übergabe der Kirche St. Mariae/Jakobi an eine Kalandsbruderschaft führte und zur Entstehung eines Klosters (1233 als Nonnenkloster erwähnt, das von Ambrosius von Herre gegründet wurde). Aus der alten Marktkirche wurde so aber eine Stiftskirche. Dazu kam es 1238 zu Gründung einer "Neustadt" am alten Platze, für die nun diese Stiftskirche Pfarrkirche werden sollte.
Dies wäre aber alles nicht nötig gewesen, wenn St. Mariae/ Jakobi tatsächlich noch als Marktkirche fungiert hätte.
Nun ist 1233 auch von einer anderen Kirche in der Stadt die Rede St. Johannis Baptista, welche am 5.03. des Jahres dieser Klosterkirche von Herzog Otto dem Kind, mitsamt der Parochie übertragen wurde.
Es ist mehr als wahrscheinlich, dass diese Kirche mit dem neuen Siedlungsplatz von Osterode entstand und die Übertragung dieser Kirche zum Kloster Mariae/Jakobi als Versuch zu werten ist, die Verbindung zwischen alt und neu wieder herzustellen. Diese Verbindung gelang, die Zurückverlegung des Marktes aber gelang nicht mehr. Und so konnte die älteste Kirche Osterodes St. Mariae/ Jakobi die erste städtische Kirche auch nicht mehr verdrängen. Um 1277 scheint es dann zu einem Neubau der St. Johannes Baptista Kirche gekommen zu sein. Vielleicht war diese Kirche einfach zu klein geworden oder auch baufällig, so dass man eine größere Kirche auf ihren Platz stellte.
Aller Wahrscheinlichkeit nach ist diese neue Kirche unsere St. Aegidienkirche. Eine Nachfolgerin also der ersten Stadtkirche von Osterode. Und schon bald nahm diese Kirche dann auch ihren festen Platz ein. Bis zu 7 Altäre wurden nach und nach in ihr errichtet, was auf ihre hohe Bedeutung schließen lässt.
Seit dem 15. Jahrhundert schließlich lässt sich dann auch die Bezeichnung "Marktkirche" für St. Aegidien belegen.
Oft haben kleinere und größere Brände Osterode heimgesucht und das Stadtbild nachhaltig verändert. Das gilt auch für die Aegidienkirche.
Der Brand vom 1 September 1545 übertraf dabei alles Vorherige. Große Teile der Kirche und des Kirchinventars brannten unwiederbringbar ab. Viele Jahre dauerte dann der Wiederaufbau, wobei nun der Innenraum der Kirche vergrößert wurde.
Mit der Einpfarrung der St. Mariengemeinde im Jahre 1554 ergab sich jedoch bald wieder das Problem des Platzmangels in der Kirche. So wurden um 1636 die Chormauern abgebrochen und nach Osten verschoben. Die Südseite bekam 5 gotische Fenster, bisher waren es drei, und auch der Chorraum wurde mit drei Fenstern ausgestattet.
Der Innenraum wurde von einer Empore umzogen, wobei der Umbau nun die Erweiterung an der Südseite ermöglichte. Die mit Schnitzwerk versehene Emporensäule neben der Taufe soll in diesem Zusammenhang von Andreas Gröber gefertigt worden sein.
Alle Altäre der Kirche waren ebenfalls verbrannt. So brachte man zunächst den Altar der vakanten Marienkirche nach St. Aegidien. Als St. Marien jedoch 1659 wieder besetzt wurde, musste ein neuer Altar gefertigt werden. Dem in Göttingen studierenden Medizinstudenten Ernst Klapprodt, welcher 200 Reichstaler für einen neuen Altar spendete, ist es zu verdanken, dass 1660 das frühbarocke Kunstwerk der Gemeinde übergeben werden konnte, welches bis heute unsere Kirche schmückt.
Diese Arbeit wird ebenfalls Andreas Gröber zugeschrieben, wie auch die Kanzel, die bis 1772 an der (südlichen nach Leuschner) nördlichen Seite des Schiffes gestanden hat, bevor man Altar und Kanzel zu einer Einheit zusammenfügte. Ursprünglich befand sich dort eine Kreuzigungsdarstellung, wo nun die Kanzel ihren Platz fand.
Erneuerungsarbeiten in und an der Kirche werden aus den Jahren 1842, 1862 und 1884 berichtet.
1842 wird die Tür zum Chor von der Rathausseite her zugemauert; ebenso eine Tür im Turm an der Westseite. 1856 und 1857 folgten dann die beiden Durchgänge aus dem Kirchenschiff zum Turm hin.
Über die genauen Arbeiten, gibt es leider keine Aufzeichnungen. Aber es scheint, als ob in die Kirchenfenster nun rote, gelbe und blaue Scheiben eingesetzt wurden.Später werden diese wieder durch Kathedralglas ersetzt. Auch scheint die Ausgangstreppe von der Südempore zum Rathaus hin entfernt und die Ausgangstür vermauert worden zu sein.
1882 dann schädigte nach 1545 ein zweiter verheerender Brand Kirchturm und Kirche. Turmaufbau, Glocken, Turmuhr, Orgel und Kassettendecke wurden zerstört oder schwer geschädigt. Doch schon am 10. November 1883 konnte der Turm mit Geläut wieder seiner Bestimmung übergeben werden, und auch die erneuerte Orgel nahm 1884 dann wieder ihren Dienst auf. Die Decke wurde nun verschalt und zusammen mit den Wänden neu vermalt
Im Jahre 1900 folgte das Aufheben und Aufstellen der Grabplatten im Chorraum, die Erneuerung der Kirchenbänke und ein erneuter Anstrich der Wände und Emporen, die von den Öfen wieder geschwärzt waren.
1910 wurden im Zuge der weiteren Verschönerung unserer Kirche die drei Chorfenster erneuert - links mit einer Kreuzigungsdarstellung und rechts an der Südseite mit der, der Auferstehung Christi. Leider wurden diese Fenster 1945 beim Versuch der Johannistorbrückensprengung wieder zerstört.
Die nächste umfangreichere Instandsetzung der Kirche erfolgte dann in den Jahren 1950-1953. Kirchturm, Kirchendecke, Altarraum (nun mit einem Altartisch aus Stein) u.a.m.(siehe dazu auch die Einzelabschnitte zu Turm, Kassettendecke und Orgel).
Von 1996 - 2009 dauerte die letzte umfangreiche Instandsetzung der St. Aegidien-Marktkirche an. Der Kirchturm wurde grundsaniert und der große 1900 errichtete Turmpfeiler an der Nordwestseite durch einen Kleinen ersetzt, wobei die beiden Pfeiler an der Westseite jetzt auch wieder ihr Kupferdach bekamen. Das Kirchendach wurde statisch neu ausgewogen und erneuert. Der Inneraum neu hergerichtet, die Kunstwerke restauriert, der Altartisch wieder aus Holz gefertigt, der Kirchenboden erneuert u.v.a.m.- alles für ca. 2,5 Mill.€.
Die bisher letzte Baumaßnahme an der Kirche geschah in den Jahren 2008/2009 mit dem Einbau der neuen drei Chorfenster, entworfen vom dem Künstler Wilhelm Buschulte aus Unna und finanziert aus der großzügigen Spendenbereitschaft vieler Freunde und Gemeindeglieder der St. Aegidienkirche. Am 22.03.2009 wurden diese Chorfenster in einem festlichem Gottesdienst ihrer Bestimmung übergeben.

(Text © Horst Reinecke)


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Letzte Aktualisierung am 07.12.2016 um 12:03 Uhr
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