Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Aegidien Osterode
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Christuskapelle zu Riefensbeek-Kamschlacken

Theologie der Christuskapelle zu Riefensbeek-Kamschlacken

Kapelle Riefensbeel-Kamschlacken Vor 45 Jahren erfüllte sich für die Christen und Christinnen in Riefensbeek-Kamschlacken ein Traum. Nämlich der Traum eines neuen besonderen Ortes ihrem Gott nahe sein zu können. Zwar haben schon immer die Riefensbeek-Kamschlackener Orte aufgesucht oder geschaffen, angefangen bei den Meiereien und dann dem Betsaal der alten Schule, um die Gegenwart Gottes zu feiern und sein Wort zu hören, aber ein eigens dafür erbautes Haus, das ist denn doch noch etwas anderes.

Denn eine Kirche verkündigt immer auch das Göttliche alleine dadurch, dass es sie gibt. Nun - was verkündigt die Christuskapelle in Riefensbeek seinen Betrachtern und Besuchern? Wollte man zunächst eine Überschrift für ihre Gesamtheit formulieren, dann wäre folgendes Wort, das ganz am Ende des Matthäus-Evangeliums steht wohl passend. Dort heißt es: "Und siehe ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt ende!".

Gott ist da in unserer Welt, mitten unter uns und er begleitet unser Leben, solange die Welt besteht. Darum geht es!

Wer diese Kirche zunächst von außen betrachtet, dem wird auffallen, dass sie Ähnlichkeit mit einem Zelt aufweist. Denn ohne große Schnörkel, das Dach weit nach unten gezogen und durch das große Fenster offen hin zu Gottes Schöpfung ist sie gebaut.

Damit aber erinnert sie uns an die Anfänge der Zuwendung Gottes zum Menschen, an die Zeit, als die Erzväter des Glaubens und das Volk Israel noch nicht sesshaft, sondern noch auf Wanderschaft waren. Gott, so soll uns damit deutlich werden, ist immer schon ein Gott gewesen, der die Seinen auf ihren Wegen begleitet hat, der ihnen Nähe schenke, egal wo sie waren, wo sie ihr Zelt aufschlugen; der selbst die Gemeinschaft sucht und von sich aus Gemeinschaft schenkt.

Gott also schenkt sich hier dieser Gemeinde auf ihrem Weg durch die Zeiten. Unterstützt wird diese Verheißung dann noch weiter durch drei weitere Dinge. Das erste ist, dass diese Kirche, entgegen der üblichen Bauweise, mit ihrer Tür gen Osten gebaut ist, also der Besucher gleich mit dem Betreten der Kirche vom Göttliche begeleitet ist, wie eine zärtliche Hand, die auf dem Rücken liegt und stärkt und Kraft gibt den Weg zu gehen, der zu gehen ist.

Das zweite ist die blaue Farbe die den Eingang zur Kirche umsäumt. Denn sie macht deutlich, dass nun ein ganz besonderer Raum betreten wird, ein Raum, der sozusagen vom himmlisch-göttlichen ummantelt ist. Man könnte so den Eindruck gewinnen, man stände vor der Himmelspforte, hinter der sich das Paradies befände, also ein Stückchen vom Reich Gottes hier direkt in Riefensbeek-Kamschlacken. "Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!"

Und das dritte ist dann das Kunstfenster am Eingang, das Auskunft darüber gibt, warum die Tür zum Paradies für uns geöffnet ist. Warum wir Nähe zu unserem Gott haben dürfen und uns wirklich auf Gottes Gegenwart freuen und verlassen können: Nämlich, weil das Lamm Gottes die Schuld der Welt getragen hat, Christus für uns gestorben ist, damit wir gerettet werden.

Und wer dann die ganze Kirche betrachtet noch einmal genauer betrachtet, der entdeckt, dass sie mit Kirchenschiff und quer dazu dem First des Glockenstuhls, zudem ein Kreuz bildet, verbunden mit einer goldenen Kugel im Schnittpunkt, die als Symbol für die ganze Erde steht, welcher das heilbringende Handeln Gottes in Jesus Christus gilt.

Und nun betreten wir diese Kirche durch einen schmalen, engen und etwas dunkel wirkenden Vorraum, um dann in eine unglaubliche Helle und Weite schauen zu können, gerade auch durch das große Fenster, des Chorbereiches.

Mich erinnert das einwenig an die Geburt eines Kindes, das zunächst ja auch durch einen engen Kanal hindurch muss, um dann in der Weite und im Licht der Welt sein Leben zu beginnen. Hier nun ist es die Weite und das Licht unseres Gottes unter denen sich nun unser Leben vollzieht.

Betritt man dann den Kirchraum, überwiegt natürlich diese wunderschöne große Fensterfront, auf die sogleich der Blick gezogen wird und ihn hinausführt in die Weite von Gottes Schöpfung.

Am Anfang des Weges das verheißene Ziel bereits im Blick, so könnte man sagen. Oder zu Beginn des menschlichen Lebens sein Ziel doch schon erkennbar - der Garten Eden nämlich, das Wohnen in Gemeinschaft mit Gott. Und so spiegelt dieser Kirchraum dann letztlich auch "das auf dem Wegsein" des Menschen wieder, durch das Leben hindurch, bis hin zu seinem Ende und darüber hinaus.

Eigentlich ist es so, wie es in dem alten Kirchenlied heißt: "Ich bin ein Gast auf Erden und hab hier keinen Stand. Der Himmel soll mir werden, da ist mein Vaterland. Hier reis ich bis zum Grabe, dort in der ewgen Ruh ist Gottes Gnadengabe, die schließ all Arbeit zu." Aber auch dieses Reisen durch das Leben hindurch steht immer unter dem Schutz und Schirm, unter Bewahrung und Segnung unseres Gottes und zwar unabhängig davon, wie es sich nun äußerlich gestalten mag.

Dafür stehen zum Zeichen in dieser Kirche, zudem, dass sie sich selbst als Raum der göttlichen Nähe und Geborgenheit präsentiert, dann auch die Taufe und der Altar, als Ort der Sakramente, wo wir nämlich in ganz besonderer Weise die Gnadengaben Gottes fühlbar geschenkt bekommen.

Und da die Taufe eines Menschen Angel und Drehpunkt für ein christlich zu nennendes Leben ist, also die zentrale Handlung in der Gott dem Menschen ganz ohne sein Zutun alles zu schenken bereit ist und ihn sichtbar und fühlbar unter seinen Segen stellt, damit sein Leben letztlich heil wird und Errettung findet - darum steht die Taufe in dieser Kirche auch an einem zentralen Ort, mitten im Gang, mitten im Kirchraum. Richtig wäre natürlich auch, sie ganz an den Anfang des Raumes zu stellen, weil immer noch in den meisten Fällen kleine Babys getauft werden und so Geburt und Taufe eine Einheit bilden.

Freilich manch einer wird erst später getauft, manch einer erst als Erwachsener. Unsere Taufe steht darum auch auf Rollen, symbolisch, um sie an jeden Punkt des Lebensweges schieben zu können, denn zu jeder Zeit und an jedem Ort des Lebens gilt Gottes Einladung, sich seine Liebe gefallen zu lassen. "Und siehe ich bin euch alle Tage bis an der Welt ende!" Aber ein Christ braucht darüber hinaus natürlich immer wieder die Gnadengaben Gottes spüren und fühlen zu können. Denn der Glaube ist ja kein Besitz, den man ein für allemal gleich stark in sich trüge. Nein, auch Zweifel und das Gefühl, Gottverloren zu sein, gehören zu einem christlichen Leben dazu. Und darum ist uns das Abendmahl als Sakrament geschenkt. Damit wir hier schmecken und fühlen Gott ist gegenwärtig, mit all seiner Liebe, mit Gnade und Vergebung, mit Trost und Hoffnung, mit Bewahrung und Segen. "Das stärke und bewahre euch im Glauben an Jesus Christus zum Ewigen Leben", so wird es uns denn auch in jeder Abendmahlsfeier zugesprochen.

Und diese Kirche, sie erzählt eigentlich genau dasselbe. Denn indem der Altar, der Tisch des Herrn hier direkt an Fensterfront steht, zeigt sie damit jedes Mal, wenn wir heran treten das Abendmahl zu feiern, was Gott für uns durch Christus bereitet hat: den Garten Eden - die Gemeinschaft mit Gott. Es gibt im Alten Testament eine wunderschöne Stelle, die das folgendermaßen beschreibt. Sie steht im 5. Mose und dort heißt es in Kap, 8,7: "Denn der Herr dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und den Auen fließen."

Ja, die Christuskapelle erzählt uns so mit jedem Stein und Balken, dass unser ganzes menschliche Leben in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umwoben und gehalten ist von unserem Gott - und bei ihm dann schließlich auch sein Ziel finden wird - durch Christus unseren Heiland und Erlöser, der Himmel und Erde im Kreuz wieder zusammenbrachte. "Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!".
(Pastor Horst Reinecke im Jahre 2011)

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Letzte Aktualisierung am 09.10.2014 um 21:39 Uhr
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