Der bis heute erhaltene Taufstein von 1589 stammt ursprünglich auch aus der im Jahr 1927 abgebrochenen St.-Johanniskirche.
Die Taufe
Er gehört damit neben der Kassettendecke zu den ältesten Kunstwerken der St.-Aegidien-Marktkirche.
Es handelt sich um einen aus Holz geschnitzten Taufständer mit dem alten Taufbecken, ebenfalls aus Holz, sowie dem Taufdeckel, der eigentlich geschlossen sein soll.
Über dem alten Holztaufbecken befindet sich heute ein Metallbecken. Der Taufständer wird dem Osteroder Bildschnitzer Zacharias König zugeschrieben.

Die geschnitzten Figuren an den Seiten des Taufständers zeigen die 4 schreibend dargestellten Evangelisten:
  • * Johannes mit dem Adler
  • * Lukas mit dem Stier
  • * Markus mit dem Löwen
  • * Matthäus mit dem Engel
  • * sowie Engelsköpfe

Die Inschriften in lateinischer Sprache bedeuten:
„Wer da glaubt und getauft ist, wird die Seligkeit erlangen“
„Wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden“
„Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe, hört ihn selbst“
(obere Ring des Deckels)

Textbearbeitung:
© Dr. Heidrun Gunkel; Werner Harms und Helmuth Hendeß
Fotos
© Werner Harms und KG St. Aegidien


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Letzte Aktualisierung am 02.09.2019 12:18 Uhr
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